Maximilian, sei auf der Hut!

Maximilian, sei auf der Hut!

Aquarell, 58 x 78cm, 2008

Maximilian, der jüngere Bruder Franz Josephs, wird als Kaiser von Mexiko, einer nach der Revolution heruntergekommenen Republik, die gegen die Mehrheit des Volkes zu einer Monarchie mit dem europäischen Herrscher besetzt wird, ernannt.
Am 14.April 1864 verlassen Maximilian und seine Gattin Charlotte Schloss Miramare an Bord der S.M.S. "Novara" nach Mexiko, wo anfänglich scheinbare Erfolge erzielt werden, vor allem von Charlotte, die der bessere Kaiser zu sein scheint. Die entmachteten Republikaner gewinnen jedoch mehr und mehr Macht zurück.
Zwei Jahre nach Beginn des mexikanischen Abenteuers zieht Napoleon III. die französischen Truppen aus Mexiko zurück und verlangt die Zahlung horrender Schulden Mexikos an Frankreich. Als Maximilian abdanken will, hindert ihn Charlotte daran und reist selbst nach Europa, um Hilfe für Mexiko zu erbitten.
Maximilians letzte Streitmacht hatte sich zu guter Letzt im Ort Querétaro verschanzt, wo er schließlich gefangengenommen und gemeinsam mit seinen treuen Generälen Miramon und Mejia zum Tode verurteilt wurde. Die Erschießung fand am 19.Juni 1867 auf dem Cerro de las Campanas, einem Hügel vor Querétaro, statt.

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

Rainer Maria Rilke Schlussstück

aus: Das Buch der Bilder

Erläuterungen zu : Kaiserkrone von Mexiko als Funeralkrone, mexikanischer Sombrero und Admiralshut Maximilians, Kaiser von Mexiko. Aus dem Hofmobiliendepot-Möbel Museum Wien.